„Staatsbürgerkunde-2.0-geschulte Antifa-affine Jugendliche“ Fachtag zum Umgang mit Rechtspopulismus in der Jugendarbeit

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Pressemitteilung und Einladung

„Staatsbürgerkunde-2.0-geschulte Antifa-affine Jugendliche“
Fachtag zum Umgang mit Rechtspopulismus in der Jugendarbeit
in der Bildungsstätte des Landessportbunds Hessen in Frankfurt/Main
Dienstag, 9. Oktober 2018, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Jugendverbände sind längst nicht mehr nur in der Beobachterrolle, wenn es um die Auseinandersetzung
mit Rechtspopulismus geht – wenn sie es denn je waren. Inzwischen sind sie
auch Ziel von politischen Angriffen, von parlamentarischen Anfragen und von Anträgen in
den Parlamenten auf allen Ebenen. „Staatsbürgerkunde-2.0-geschulte Antifa-affine Jugendliche“
nannte ein AfD-Abgeordneter aus Sachsen-Anhalt junge Menschen, die an Veranstaltungen
des dortigen Kinder- und Jugendrings teilnehmen.
IDA e. V. sammelt und bündelt diese Erfahrungen gemeinsam mit dem Deutschen Bundesjugendring,
den Landesjugendringen, seinen Mitgliedsorganisationen und weiteren Kooperationspartnern.
Es lassen sich Muster, Wiederholungen, Schwerpunktthemen und kommunikative
Strategien erkennen. Daher lohnt sich ein Austausch über die bisherigen Erfahrungen im
Umgang mit rechtspopulistischen Angriffen auf die Jugend(verbands)arbeit, zu dem wir herzlich
nach Frankfurt/Main einladen.
Zielgruppe
Fachkräfte und Multiplikator_innen der Jugend(verbands)arbeit
Programm
10.00 Uhr Ankunft, Empfang, Kaffee, Tee, Wasser
10.30 Uhr Begrüßung, Tagesablauf, Organisatorisches
10.45 Uhr Vorstellung parlamentarischer Initiativen und Aktivitäten der AfD im Bund und in
den Ländern (Präsentation durch Sebastian Seng und Ansgar Drücker, IDA e. V., anschließend
Diskussion)
12.00 Uhr Jugendarbeit als Ziel politischer Angriffe durch die AfD: Aktuelle Fallbeispiele aus
verschiedenen Bundesländern
12:45 Uhr Mittagessen
13:45 Uhr Workshops
 WS 1: Social Media und Rechtspopulismus – ein Workshop für die pädagogische
Praxis (Miro Dittrich, Amadeu-Antonio-Stiftung, Berlin)
 WS 2: Kollegiale Beratung aktueller Fallbeispiele (Melanie Ebell, Landesjugendring
Brandenburg. Potsdam)
 WS 3: Durchführung von Veranstaltungen (Regelungen zur Teilnahme, Einbeziehung
der AfD, Regeln vor Ort, rechtlicher Rahmen( (Pascal Begrich, Miteinander e. V.,
Magdeburg)
 WS 4: Welche positiven Entwürfe setzen wir dem Rechtspopulismus und seinen Untergangsszenarien
entgegen? (Yvonne Everhartz, Bund der Deutschen Katholischen
Jugend, Berlin)
15:30 Uhr Kaffeepause
15:45 Uhr Podiums- und Fishbowldiskussion: Erfahrungen und Strategien in der Auseinandersetzung
mit Rechtspopulismus (Einschätzungen aus pädagogischer, jugendpolitischer,
parteipolitischer und kommunikationsstrategischer Perspektive)
 Yvonne Everhartz, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Berlin
 Melanie Ebell, Landesjugendring Brandenburg, Potsdam
 Kevin Kühnert, Juso-Vorsitzender, Berlin (angefragt)
 Christian Naumann, Politische Kommunikation, Düsseldorf
Moderation: Ansgar Drücker, Sebastian Seng
16:45 Uhr Zusammenfassung des Tages durch die Tagungsbeobachtung (Klaus Bechtold,
Hessischer Jugendring, Wiesbaden)
17.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Änderungen vorbehalten. Wegen der Buchmesse dürften Zimmer im fraglichen Zeitraum nur
schwer und zu erhöhten Preisen verfügbar sein, daher ggf. frühzeitig und auf eigene Kosten
buchen.
Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt unter Angabe des gewünschten Workshops und
der vollständigen Adresse an die E-Mail-Adresse info@idaev.de. Nach der Bestätigung der
Teilnahme durch IDA e. V. ist die Anmeldung verbindlich. Die Teilnahme ist kostenlos und
umfasst Tagungsgetränke und einen Mittagsimbiss.

Veranstaltungsort
Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen e. V.
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt am Main
http://www.landessportbund-hessen.de/bereiche/sportschulen-tagungsstaetten/frankfurt/
Die Veranstaltung wird gefördert aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen,
die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen
Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische,
antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten
sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Über uns
Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) wurde
1990 auf Initiative von demokratischen Jugendverbänden in der Bundesrepublik Deutschland
gegründet, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Derzeit sind 30 Verbände Mitglied
des IDA, darunter Mitgliedsorganisationen des Deutschen Bundesjugendrings, des Rings politischer
Jugend, die Deutsche Sportjugend und der Verein Mach‘ meinen Kumpel nicht an!
Es fungiert als Dienstleistungszentrum, das in den Themenfeldern Rassismus(kritik), Rechtsextremismus,
Antisemitismus, rassismuskritische oder interkulturelle Öffnung, Diversität, Diskriminierungskritik
und Migrationsgesellschaft informiert, dokumentiert, berät und qualifiziert.
IDA wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert
und kann durch Fördermitgliedschaften oder Spenden unterstützt werden.
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Düsseldorf, 26. Juli 2018